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Neuigkeiten
 
Februar 2010   Kleines Dorf - ganz groß
 
Seit vielen Jahren hat Magura gute Sportler in den Sparten: Langlauf und Biathlon. 2010 konnte ein “Dorfjunge” erstmals an den olymischen Spielen in Vancouver teilnehmen. Paul Pepene, 21 Jahre jung, nahm an folgenden Disziplinen teil: 15km Langlauf, Platz 37 von 95 Teilnehmern, und 30km Verfolgung, Platz 29 von 61 Teilnehmern.
 
04.02.2009   Corinne Abplanalp
 
Bärenbeobachtungen als Instrument des Wildtiermanagements im Nationalpark Piatra Craiului, Rumänien
Im November 2008 beendete unsere Praktikantin Corinne Abplanalp von der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften – Departement Life Sciences und Faculty Management – aus Wädenswil in der Schweiz ihr Studium mit ihrer Bachelorarbeit.
Das Thema ihrer Arbeit war “Bärenbeobachtungen als Instrument des Wildtiermanagements im Nationalpark Piatra Craiului, Rumänien”. Referenten der Arbeit waren Dr. Klaus Robin von der Schweizer Seite und Negus Serban von ICAS, dem staatlichen Institut für Wildtierforschung in Brasov. Die Arbeit wurde mit der höchsten Note, 6, ausgezeichnet.
Wir wünschen Corinne alles Gute und viel Erfolg in ihrem weiteren beruflichen Werdegang.
 
23.10.2008   Umzug Crai
 
Am 23 Oktober konnte Crai endlich sein neues Heim im Bärenreservat in Zarnesti beziehen.
Nachdem Poiana, seine Gefährtin, im Mai im Alter von 12 Jahren gestorben war, wurde die Situation für Crai in seinem Gehege im Burzental immer schwieriger und es war uns klar, dass wir eine andere Lösung für ihn finden mussten. Wir danken vor allem Frau Cristina Lapis, der Gründerin des Bärenreservats, die sich bereit erklärte, Crai in das Bärenreservat zu integrieren.
Am 23. Oktober war es dann soweit. Peter Sürth, der im Carpathian Large Carnivore Project bei der Aufzucht von Crai und Poiana mithalf, Katharina und Markus, ein Voluntär aus der Schweiz, transportieren Crai in sein neues Gehege. Dort ist er in Gesellschaft von Croc, einem 6-jährigen Wolf, der aus dem Zoo Piatra Neamt stammt und dort wegen Schließung des Zoos eingeschläfert werden sollte.
 

 
22.10.2008   2 Bären an Reservat in Zărneşti vermittelt
 
Im Laufe dieses Sommers konnten wir 2 junge Bären in das Reservat in Zarnesti vermitteln. Das Reservat „Libearty“ in Zarnesti wurde von Frau Cristina Lapis, der Gründerin des rumänischen Tierschutzvereins „Milioane de Prieteni“ (Millionen Freunde) initiiert. Mit Hilfe von ausländischen Tierschutzorganisationen, u.a. WSPA, konnten auf einem 70 ha großen Grundstück, das von der Stadt Zarnesti in Erbpacht gegeben wurde, Gehege fertiggestellt werden, in denen Bären aus privater Gefangenschaft leben. Diese Bären haben zum größten Teil ein sehr trauriges und entwürdigendes Schicksal erlitten, bis sie in das Reservat überstellt werden konnten. Sie kannten keinen natürlich Boden, auf dem sie sich bewegen konnten, wurden in extrem engen Käfigen gehalten und waren mangel- bzw. unterernährt. So ist z.B. Max, ein mittlerweile 30 Jahre alter Bär blind und ohne Geruchssinn, damit ihn sein Besitzer ohne Gefahr für die Touristen, die sich mit ihm fotografieren lassen konnten, vor Schloss Peles zur Schau stellen konnte.
Neben diesen Gehegen wurden eine Quarantänestation, ein Trainingszentrum und ein Bereich für Jungbären errichtet. Das Besucherzentrum ist im Bau.
Es ist möglich, das Bärenreservat zu besuchen. Wenden Sie sich dazu bitte mit einer E-Mail an uns.
 
Im Juni 2008 besuchte uns eine deutsche Familie, die mit dem Zelt in Rumänien unterwegs waren. Sie erzählten uns, dass sie in der Nähe von Targoviste in einem kleinen Dorf übernachtet hatten. Dort hörten sie von einem jungen Bären, der verwaist war und den eine Familie in Verwahrung genommen hatte. Mittlerweile war der Bär ca. 5 Monate alt und richtete im Garten und am Haus größere Schäden an. Die Familie wusste nicht, wie sie vorgehen sollte und wollten den Bären gerne loswerden, aber natürlich, ohne Schwierigkeiten zu bekommen, denn in Rumänien ist es verboten, wilde Tiere in privater Haltung zu haben. Wir unterrichteten Frau Lapis, diese fuhr mit dem Tierarzt in das Dorf und der Bär wurde zu Libearty überstellt.
Am Anfang gab es auch in der Quaratänestation im Reservat große Schwierigkeiten, denn der kleine Bär verweigerte die bärengerechte Nahrung, er klammerte sich an die Gitter und schrie den ganzen Tag. Er war es gewohnt gewesen, vom Tisch der Leute mitzuessen und wurde von ihnen überhaupt wie ein menschliches Baby behandelt: Er durfte im Bett schlafen und wurde an der Pfote spazierengeführt. Das war im Reservat nun vorbei, er musste lernen ein richtiger Bär zu werden. Leider kann ein solcher Bär nicht mehr in den Wald ausgewildert werden.

Der zweite Jungbär lief uns im August geradezu über den Weg! Wir waren mit einer Gruppe Touristen auf dem Weg, um „richtige“ Braunbären im Wald zu beobachten, als dieser sehr geschwächte, junge Bär auf dem Weg saß. Obwohl er eine große Fleischwunde am Bein hatte und das gesamte Bein in seinen Gelenken ausgerenkt bzw. gebrochen war, rannte er blitzschnell in den Wald und er konnte nur durch das rasche und beherzte Agieren des begleitenden Försters und unseres Guides eingefangen werden. Die Aufbewahrung des Jungbären bis zum Eintreffen des Tierarztes gestaltete sich sehr schwierig, da der Bär trotz seiner schweren Verletzung sehr wild war.
Da man diese Verletzung in Kronstadt/Brasov nicht operieren konnte, wurde er noch in der Nacht in die Tierklinik nach Bukarest gebracht. Trotz des fortgeschrittenen Infektionsstadiums und der körperlichen Schwäche des Jungbären konnte in mehreren Operationen verhindert werden, dass ihm ein Bein amputiert werden musste. Nach mehr als einem Monat wurde er genesen in das Bärenreservat Libearty in Zarnesti überstellt.
Für mehr Informationen und mögliche Spenden zum Unterhalt des Bärenreservats besuchen Sie bitte die Seite: www.milioanedeprieteni.org  
 
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